Der One-Stop-Shop kommt

Über 80% der Amazon FBA Händler sind betroffen. Informiere Dich jetzt!

Wegfall nationaler Lieferschwellen aller EU Staaten

Zentrale Meldungen der Umsatzsteuer über das BZSt

Risiko für fehlerhafte VAT-Compliance steigt

Bestimmungslandprinzip

Der geplante One-Stop-Shop soll zu einer Art Vertretung der Finanzämter anderer EU-Staaten in Deutschland werden.

 

Der steuerpflichtige Online-Händler gibt in einer elektronischen Steuererklärung beim One-Stop-Shop an, welchen Umsatz er mit Verkäufen an private Kunden in welchen Ländern erzielt hat. 

Mit dieser Reform soll das Bestimmungs-landprinzip für die Verkäufe umgesetzt werden, bei denen Privatpersonen die Endkunden sind. (Die Umsatzsteuer wird somit in der Regel in dem Land erhoben, in dem der Endkunde tatsächlich sitzt)

1. Juli

Inkrafttreten

Umsetzung

  • Wegfall der nationalen Lieferschwellen aller EU Staaten und Ersatz durch einzige EU-weite Lieferschwelle von 10.000€ netto

€10.000

EU-weite Lieferschwelle

  • Grenzüberschreitende B2C Verkäufe werden zentral über OSS gemeldet

  • ​​Händler müssen sich aktiv für das Verfahren "bewerben"

  • ​​Verwendung des OSS ist "freiwillig"

Konsequenzen

Vorteil

Grundlegende Erleichterung für Händler, die Produkte aus Zentrallager heraus in andere EU-Staaten an Endverbraucher versenden

Nachteil

Für die breite Masse, die Amazon FBA nutzt, wird die VAT-Compliance durch den OSS deutlich komplexer. 

Steuerpflicht im Ausland bleibt trotzdem bestehen und es müssen zwei parallel laufende Workflows aufgebaut werden. 

Bewirbt man sich nicht für das OSS-Verfahren, droht man Steuerpflichten in der ganzen EU auszulösen

Up to Date bleiben!

Aktuell läuft diese Umsatzsteuerreform noch weitestgehend unter dem Radar. Um Risiken zu minimieren, informiert Dich der Newsletter über neue Entwicklungen und was es zu beachten gilt.

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